Hermann Hesse. 5.6.2016, 18 Uhr

Hermann Hesse: „Wer Musik liebt und innig versteht, für den hat die Welt eine Provinz, ja eine Dimension mehr!“

Jamina Gerl, Klavier

Henning Freiberg, Lesung

Flyer Hermann Hesse

Bei kaum einem anderen Schriftsteller hatte die Musik solch dauernde Wirkung auf die persönliche und dichterische Entwicklung wie bei Hermann Hesse. Sie war die einzige Kunst, die er für absolut unentbehrlich hielt. Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion und Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte seien ihm „ebenso wichtig und notwendig wie dass es Luft zum Atmen und Brot zum Essen gibt“.

Bereits seine Kindheit war durch Gesang, Violine und Orgelspiel von Musik stark geprägt. Es folgten Freundschaften mit großen Musikern wie Richard Strauss, Ferruccio Busoni, Clara Haskil, Rudolf Serkin, Dinu Lipatti und besonders Othmar Schoeck. Immer wieder taucht in Hesses Erzählungen, Romanen, Gedichten und Briefen die Musik auf; und noch an seinem Sterbebett hörte er im Radio eine Klaviersonate von Mozart.

Wir tauchen ein in das musikalische Empfinden dieses großen Dichters. Hören Sie Auszüge seiner Romane, Briefe und Gedichte zusammen mit der entsprechenden Musik von J. S. Bach, W. A. Mozart, Frédéric Chopin und Franz Schubert.